
Hafenkante
Wien, 22.7.2010
Blaue Stunde
Wien, 16.6.2010




Und der Song dazu :)
Arnaldur Indridason „Nordermoor“
Wien, 26.5.2010
Angefacht durch die Bankenkrise und unterstützt durch den Bücherkasten Ecke Westbahnstraße/Zieglergasse habe ich zu diesem isländischen Krimi gefunden und ich bereue es echt nicht. Indridason entwickelt eine feingesponnene Kriminalgeschichte bei der man als Leser manchmal gedanklich der Handlung vorauseilt und vorausahnt und dann doch wieder durch die Handlung überrascht wird.
Dabei taucht die Handlung langsam in die isländische Geschichte ein und spannt den Bogen hin zur wohl größten Gendatenbank der Welt. Island hat eine genetisch genau überschaubare Bevölkerung. Der Stammbaum jeder Person kann bis ins Mittelalter zurückverfolgt werden. Dieses Faktum stellt sich im Krimi als Segen und Fluch heraus.
Alles entwickelt sich aus einem „einfachen“ Mord heraus und zieht immer größere Bahnen durch die Geschichte und die Bevölkerung.
Ein sehr spannendes Buch, das neben der Handlung noch interessante Einblicke in die isländische Gesellschaft beitet.
Absoluter Glücksgriff!



Coolness als Brettchen
Wien, 14.5.2010
Gewitter und starker Regen, der Hof steht unter Wasser
Raum-Zeitlichkeiten
Wien, 10.5.2010
Rache am Objekt
Wien, 10.5.2010

Gibt mir Dosen!
Piratinnen
Wien, 10.5.2010


Wetternotiz: Hagel
Wien, 3.5.2010
Das erste Hagelgewitter dieses Sommers
Griechenland ist nicht schuld
Wien, 29.4.2010
Schuld sind wir alle, weil wir Politiker stützen, die ein weltweites Finanzsystem aufgezogen haben (oder zumindest nicht kontrollieren und besteuern), das auf der einen Seite gröbste Verschleierung von Wirtschaftsdaten ermöglicht und begünstigt und auf der anderen Seite aktiv Staaten ausplündert, Firmen aus Profitmaximierung zerstückelt und in Konkurs schickt und Arbeitsplätze vernichtet.
Ratingagenturen, Banken, Spekulanten gehen Hand in Hand und plündern den Rest aus.
Schritt 1: Die Wirtschaftsdaten Griechenlands wurden grob beschönt und Finanzagenturen haben toll daran verdient.
Schritt 2: Plötzlich wird das wahre Defizit ruchbar
Schritt 3: Rating-Agenturen setzen Griechen runter und runter und runter
Schritt 4: Kredite für Griechenland, das eh schon nicht zahlen kann, werden immer teurer
Schritt 5: Griechenlands Schulden steigen immer weiter, weil die Banken und die dahinter agierenden Spekulaten immer mehr Zinsen sehen wollen
Schritt 6: Griechenland drohnt Bankrott zu gehen und seinen Schuldendienst nicht mehr nachzukommen
Schritt 7: Aus unseren EU Staatskassen wird Geld nachgeschossen, das direkt an die Banken geht, solange bis die Rating-Agentur Griechenland besser stellt.
DAS IST KRANK – UND ZWAR IN GROSSEM MASSSTAB!!!
Der einzige Schritt ist, Politik wieder selbst mitzugestalten und das abzustellen.
Wer jetzt nach der FPÖ schreit, irrt sich gewaltig, denn die hat mit Haider/Grasser und Freunden das gleiche Spiel im Landesmaßstab betrieben. Posten besetzen, kassieren was geht und gerade noch rechtens ist. Bei all dem werden keine Gesetze gebrochen, aber die Gesetzgebung wird so beeinflusst, dass Vorgänge noch legal sind, die moralisch nicht mehr vertretbar sind.
Es braucht niemand in einem Jahr das Lebensgehalt eines durchschnittlichen Bürgers verdienen. Da ist obszön.

Happy B.Day 27
Wien, 26.4.2010

Warum es mir gerade gut geht!
Wien, 23.4.2010

Foto: Maik Novotny

Dieses wundervolle Büchlein mit einem Abenteuer des Saint (Simon Templar) war im Bücherkasten Ecke Zieglergasse/Westbahnstraße. Ich liebe diese Serien aus den 60er und 70er Jahren und diese kleine Buchausgabe des Detektivclubs Wiesbaden ist echt toll bis ins kleinste Detail. Coverillustrationen, Buchsatz, viele Schreibfehler, die Seiten 33–48 sind doppelt, dafür fehlten 17–32. Dennoch habe ich die Geschichte verschlungen und sofort im Netz nachrecherchiert und eine weitere Ausgabe des Büchleins im Antiquariat bestellt.



Die Geschichte entführt uns in einen Sommer in den 60er Jahren, an einen kleinen See mit Hütte, in eine Liebesgeschichte, unbeschwerte, pubertierende Jugend, Sex, Gewalt und zu einem Mord.
Krebs-Treblinka-Liebe-Bumsen-Tod
BOOKCROSSING BUCH EINGEFANGEN
BCID: 192-2987879
Abzuholen bei Hafenjunge, Esterhazygasse 11, 1060 Wien, Mo-Fr, 11–21 h
Wetternotiz: der Frühling ist da
Wien, 18.3.2010
Jetzt isses endlich passiert – über Nach ist der Frühling gekommen mit Sonne und besseren Temperaturen. Im Laden haben wir das genützt um gleich draußen zu sitzen.
Jan Kossdorff „SPAM!“
Wien, 16.3.2010
Ich weiß, dass es brutal ist, aber ich muss diesen Vergleich anstellen: ich habe sowohl Daniel Glattauers E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind“ wie auch „SPAM!“ in kürzester Zeit durchgelesen, aber das erste war echt ein Schaas und „SPAM!“ war großartig!
Überall dort wo ich beim Nordwind Wutausbrüche hatte, weil die Handlung so schlecht war, habe ich beim schönen Wort- und Situationswitz in „SPAM!“ laut aufgelacht. Also in die Tonne mit dem Glattauer-Schund und kein Ton mehr davon.

Jan Kossdorffs Buch spielt zur Zeit der Dotcom-Blase in einer Internetfirma, die große Ähnlichkeit mit einer damals bestehenden Firma zweifelhaften Rufes hat. Die Hauptfigur Alex ist total angepisst von der aktuellen Situation, keiner weiß so recht, was in der Firma wirklich passiert und er hat innerlich bereits gekündigt. Als er das auch nach außen durch eine wenig freundliche Mail an den Chef kundtut, taucht eine neue Arbeitskollegin auf, in die er sich Hals über Kopf verliebt und die er unbedingt „haben“ will. Von da an muss er sehen, dass er seinen beschissenen Job behält und Judiths Herz dazu gewinnt.
Schon bei der Lesung im Schikaneder habe ich großartig gelacht und ich schwörs auch beim Lesen alle sieben Sekunden ein Lacher!!!!
Großartig, großartig!!



