Helen Walsh „Millie“

Hamburg, Wien, 29.6.2006

ACHTUNG: Dieses Buch ist nichts für zart besaitete, politisch korrekte Blümchensexmenschen. Es gibt uns Einblick in das verworrene Leben einer 19-jährigen Studentin, deren Leben als Tochter eines beliebten Professors so gar nichts mit dem Leben von 19-Jährigen zu tun hat, wie wir uns das vorstellen.
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Ihre Geschichte beginnt mit Sex mit einer Prostituierten auf einem Friedhof hinter einer Kirche. Sie taumelt durch Drogen, Sex und jede Menge Alkohol. Doch ihr auschweifendes Leben hat auch Schattenseiten, wie die verlorene Mutter, die den Vater verlassen hat und fortan nie wieder gesehen wurde. Und einen Vater, der ständig mit Studentinnen ihres Alters und darunter ins Bett geht.

Mir ist Milie mit all ihren Exzessen, Ausschweifungen und Fehlern richtig ans Herz gewachsen, weil sie, abgesehen von einigen Übertreibungen, so mitten aus dem Leben gegriffen scheint.

Ich bin mir vollkommen bewusst, dass dieses Buch polarisiert und Sex, Drogen, etc darin auch diskussionswürdig sind, aber mich hat es voll in seinen Bann gezogen.

Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch;
Auflage: 1 (Februar 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3462036750

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